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SV-EME-260522-003 - Zwischenlagerung und Entsorgung Tram-Westtangente

Auftraggeber
Veröffentlicht
29.05.2026
Angebotsfrist
06.08.2026
Im Zuge des Bauvorhabens Neubau Tram Westtangente muss der Mittelteiler im Planfeststellungsabschnitt 2 für temporäre Verkehrsführungen zurückgebaut werden. Parallel dazu werden verschiedene Spartenmaßnahmen durchgeführt. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Entsorgung unterschiedlicher mineralischer sowie nicht mineralischer Materialien. Die mineralischen Materialien (u.a. Boden (AVV 17 05 03* und 17 05 04), Gleisschotter (AVV 17 05 08), Beton (AVV 17 01 01), Asphalt (AVV 17 03 01* und 17 03 02) etc.) werden von den ausführenden Baufirmen des Auftraggebers zu einem vom Auftragnehmer bereitzustellenden Zwischenlager transportiert. Dort erfolgt eine Beprobung und Analyse durch eine vom Auftraggeber beauftragte Fachbauleitung. Auf Grundlage der Analyseergebnisse sind die Materialien einer geeigneten Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Die Fläche muss befestigt und überdacht sein, um Schadstoffauswaschungen sowie Schadstoffverfrachtungen auszuschließen. Nicht mineralische Altmaterialien sind in vom Auftragnehmer bereitgestellten Containern im Baustellenbereich zu sammeln und anschließend einer Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Erforderliche Beprobungen und Analysen werden ebenfalls durch eine vom Auftraggeber beauftragte Fachbauleitung durchgeführt. Die Entsorgung sämtlicher Materialien hat schadlos und ordnungsgemäß gemäß §7 Abs.3 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sowie möglichst hochwertig gemäß §8 Abs.1 und §6 KrWG zu erfolgen.

Zeitplan

Veröffentlichung
29.05.26
Abgabefrist
06.08.26
Vertragsbeginn
01.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Mehrling.Eric.Extern@swm.de
Telefon
000
Website
https://www.swm.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • 1. Erklärung des Unternehmens, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erfüllt sind.
    • 2. Erklärung des Unternehmens, dass das Unternehmen in einem Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist oder das Unternehmen nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist. Der Auftraggeber behält sich vor, vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft einen Nachweis über die Eintragung zu verlangen.
    • 3. Erklärung des Unternehmens, ob das Unternehmen Mitglied bei der Berufsgenossenschaft ist und die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft/gesetzliche Unfallversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist.
    • 1. Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
    • 2. Umsatzanteile des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
  • 3 Referenzen über die abgeschlossene (= fertiggestellte) Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und deren Fertigstellungszeitpunkt (= Abnahme) im aktuellen Jahr, vor dem Zeitpunkt der Bekanntmachung, oder in den letzten fünf vorhergehenden Kalenderjahren liegt. Zu den Referenzen sind folgende Angaben erforderlich

    • Auftraggeber, Ort der Ausführung, Vertragsverhältnis,
    • Beschreibung mit Art und Umfang der erbrachten Leistung, Ausführungszeitraum und Auftragswert (netto) pro
    • Jahr.
    • Konkret müssen die Referenzen die folgenden Punkte abdecken:
    • - Referenz einer Entsorgungsmaßnahme mit Entsorgung der Zuordnungsklasse DK0
    • - Referenz einer Entsorgungsmaßnahme mit Entsorgung der Zuordnungsklasse DKI
    • - Referenz einer Entsorgungsmaßnahme mit Entsorgung der Zuordnungsklasse DKII
    • (Mehrfachnennungen sind möglich)
  • Vorlage eines gültigen Zertifikats für Entsorgungsfachbetriebe gemäß §§ 56, 57 KrWG und § 14 EfbV

  • Das/Die Zwischenlager müssen sich im Umkreis München (Einfache Strecke max. 80 km von der Kreuzung Boschetsrieder Straße/ Drygalski-Allee befinden, berechnet durch www.reiseplanung.de; Verkehrsmittel Lkw 40 t, Optimierung

    • optimal) befinden, um einen reibungslosen Bauablauf gewährleisten zu können.
    • Die Zwischenlagerfläche muss so ausgelegt sein, dass in Spitzenzeiten gleichzeitig bis zu 10.000 Tonnen
    • kontaminiertes Aushubmaterial mit unbekannter Belastung in getrennten Mieten zu jeweils maximal 300 m³
    • fachgerecht zwischengelagert und zur Beprobung vorgehalten werden können.

Zuschlagskriterien

  • 100%

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung24 KB16 Seiten
Eignungskriterien156 KB32 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB12 Seiten
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