Frist abgelaufen

Umgestaltung des Orbaches südlich von Swisttal-Odendorf

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.07.2025
Angebotsfrist
Zweistufiger Wettbewerb zur Vergabe von Planungsleistungen im Bereich der Ausführung im Rahmen der VgV. Die Teilnehmerzahl ist auf 3 bis maximal 5 begrenzt. Dem Wettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren mit Auswahl der Teilnehmer vorgeschaltet. Durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden die Sportanlagen im Süden der Ortslage Swisttal-Odendorf zerstört. Die Gemeinde Swisttal hat beschlossen die Sportanlagen auf höher gelegenen kommunalen Fläche außerhalb der Orbachaue neu zu errichten. Nachdem der Neubau erfolgt ist, sollen die Sportstätten am alten Standort in der Orbachaue - inklusive der dazugehörigen Ver- und Entsorgungsleitungen - im Auftrag der Gemeinde bis zum gewachsenen Boden zurückgebaut werden. Daraufhin soll die Umgestaltung des Geländes sowie des Orbaches in diesem Bereich durchgeführt werden. Nur die Planungsleistungen für die wasserbauliche Umgestaltung inkl. der dazugehörigen Fachplanungen sollen als Gesamtvergabe im Rahmen dieser Ausschreibung vom Erftverband vergeben werden. Grundlage der Arbeiten sind die Planungsziele unter Berücksichtigung der Restriktionen und Anforderungen. Zur Planung der Maßnahme sind Ingenieurleistungen gemäß HOAI in den Bereichen Objektplanung (wasserbauliche Planung "Gewässer und Sedimentfänge"), Örtliche Bauüberwachung (optional), Objektplanung ("Ersatzneubau Brücke", optional), Tragwerksplanung (optional), Geotechnik ("Ersatzneubau Brücke", optional), landschaftsplanerische Leistungen, Biotoptypenkartierung (optional), Artenschutzprüfung Stufe I (Stufe II optional), Umweltverträglichkeitsstudie (optional), planungsbegleitende Vermessung, Bauvermessung (optional), Hydraulische Berechnungen, Bodengutachten und Bodenmanagementplanung, Wasserwirtschaftlicher Fachbeitrag (Fachbeitrag WRRL, optional), CO2-Bilanz (optional), Bodenkundliche Baubegleitung (optional), Ökologische Baubegleitung (optional) und SiGeKo-Leistungen (optional) zu erbringen. Es wird mit anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 725 Tsd. EUR für das Ingenieurbauwerk "Gewässer und Sedimentfänge" nach § 44 HOAI, von ca. 200 Tsd. EUR für das optionale Ingenieurbauwerk "Ersatzneubau Brücke" nach § 44 HOAI und von ca. 180 Tsd. EUR für die Tragwerksplanung nach § 52 HOAI gerechnet.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
25.07.25
Fragenfrist
25.08.25
Teilnahmefrist
01.09.25
Vertragsbeginn
14.11.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.216.000 €
Erfüllungsort
Bergheim, Deutschland
E-Mail
zentrale_vergabestelle@erftverband.de
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Telefon
+49 227188-1478
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Website
https://www.erftverband.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Bewerber hat den Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit für sich und seine Bewerberpartner/Subplaner folgendermaßen zu erbringen: Die Nachweise für die Mindestbedingungen und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen (Nummerierung). Das Bewerbungsformular VgV ist in den Teilnahmeunterlagen unter der Kategorie "Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente" beigefügt. Die entsprechenden Nachweise dürfen maximal 6 Monate alt sein, der Nachweis zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Bankerklärung) max. 2 Monate. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen. Die Erklärungen sind rechtsverbindlich zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Erklärungen, fehlende oder unvollständige Unterlagen, Bescheinigungen oder Nachweise können zum Ausschluss der Bewerbung führen. Ausländische Bewerber können anstelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in andere als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber ihm Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt. Das Recht darauf behält sich der Auftraggeber aber vor. Folgende Nachweise sind mit der Bewerbung einzureichen: 1.1 Angabe, ob eine Bietergemeinschaft vorgesehen ist. 1.2 Allgemeine Angaben zum Bewerber 1.3 Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen und zur auf den Auftrag bezogenen Zusammenarbeit mit Anderen gemäß § 42 VgV 1.4 Namen und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen gemäß § 46 VgV 1.5 Nachweis / Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 VgV) 1.6 Erklärung zur Berufsqualifikation gemäß § 75, Abs. 1 u. 2 VgV und zusätzlich bei juristischen Personen gemäß VgV § 75 Abs. 3. Bei einer Bewerbung als junge oder kleine Büroorganisation: Kopie der Eintragungsurkunde (Ingenieurkammer) und/oder Kopie des Personalausweises und/oder Erklärung über die Bürogröße 1.7 Erklärung des Bewerbers zu den Ausschlusskriterien nach § 42 VgV

  • 2.1 Gesamtumsatz der letzten drei Jahre, nach Jahren 2.2 Umsatz für der Maßnahme entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren, nach Jahren 2.3 Nachweis zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV (Bankerklärung)

  • 3.1 Referenzliste der in den letzten 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen des Bewerbers [§ 46 VgV] zu: 3.1.1 Wasserbauliche Planung an Gewässern mit einer Lauflänge über 400 m (bezogen auf den Maßnahmenbereich) mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen 3.1.2 Modifikation und Modellerweiterung eines bestehenden Hydraulik-modells in HYDRO_AS-2D oder vergleichbarer Software. Bestimmung der gängigen gewässer-hydraulischen Größen (inkl. Sohlschubspannung) mit Hilfe des hydraulischen 2D-Modells mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen 3.1.3 Bodenmanagement, Bodengutachten und Baugrunddutachten mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen 3.1.4 Landschaftspflegerische Begleitplanung, Artenschutzprüfung und Umweltverträglichkeitsstudie bei Gewässermaßnahmen mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen Die Angabe ist auf maximal 3 Referenzen pro Aufgabenstellung zu beschränken. Darüber hinausgehende Referenzen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Zudem wird bei Bietergemeinschaften bzw. Bewerbern mit Subplanern bewertet, ob die v. g. Referenzen in der gleichen Konstellation wie in der Bewerbung für diese Maßnahme bearbeitet worden sind. Ferner ist jede Referenz durch eine einseitige Beschreibung der Maßnahme zu erläutern (u. a. Projektinhalt, Zeitraum, Kosten, erbrachte Leistungsphasen). Eine Bestätigung über die erbrachten Leistungen (Leistungsbilder + Leistungsphasen) durch den Auftraggeber kann jeweils beigefügt werden 3.2 Beschreibung der Projektorganisation mit Angaben über die technische Leitung [§ 46 VgV]. Erklärung zur Untervergabe von Leistungen/Teilleistungen 3.3 Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter*innen für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren mit Angabe der Führungskräfte [§ 46 VgV] 3.4 Erklärung über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung [§ 46 VgV] 3.5 Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung [§ 46 VgV] 3.6 Erklärung über kurzfristige Verfügbarkeit

  • Referenzen zu Gewässerrenaturierungen und der Herstellung von Sedimentfangbereichen an vergleichbaren Gewässern

  • Referenzen zu hydraulischen 2D-Modellierungen mit HYDRO_AS-2D oder vergleichbarer Software sowie gewässer-hydraulischen Berechnungen

  • Referenzen zu Bodenmanagement und Boden-/ Baugrundgutachten/Geotechnik

Zuschlagskriterien

  • Erfassen der Aufgabenstellung und der besonderen fachlichen und organisatorischen Herausforderungen, Planungsideen und -vorschläge

  • Erfahrung und erwartete fachliche Qualität des eingesetzten Personals: Erfahrung und erwartete fachliche Qualität des eingesetzten Personals (Projektleiter/in, wasserbauliche Planung, hydraulische Berechnung, Bodenmanagement und Geotechnik, Landschaftspflegerische Begleitplanung und Artenschutz sowie Umweltverträglichkeitsstudie)

  • Projektorganisation und -koordination, Maßnahmen zur Termin- und Kosteneinhaltung

  • Gesamteindruck der Präsentation beim AG

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