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Untersuchungen zu Gefährdungspotenzialen und Schutzeinrichtungen am Fahrbahnrand (Anprallversuche)

Auftraggeber
Veröffentlicht
12.06.2026
Angebotsfrist
14.07.2026
In Deutschland erfolgt die Absicherung von Gefahrenstellen mit Fahrzeug-Rückhaltesystemen (FRS) gemäß den Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme (RPS). Anwender müssen Gefahrenstellen einer von vier Gefährdungsstufen zuordnen, um die notwendige Leistungsfähigkeit eines FRS für die Absicherung zu bestimmen. Dazu bietet die RPS verschiedene Beispiele. Diese Beispiele sind jedoch nicht erschöpfend und bieten Interpretationsspielraum, was zum Teil zu unterschiedlichen Einstufungen führt. Eine systematische Untersuchung einzelner Gefahrenstellen könnte die Zuordnung vereinheitlichen und präzisieren. Dies ermöglicht einen gezielteren Einsatz von FRS, Kostenersparnisse und erhöhte Verkehrssicherheit. Da sich die RPS aktuell in Überarbeitung befinden, können neue Erkenntnisse kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden. Das Forschungsvorhaben adressiert drei diskutierte Gefahrenstellen: • Schilderpfosten (Übergang Gefährdungsstufe 3 zu 4) • Nicht verformbare bauliche Elemente quer zur Fahrtrichtung, die aus der umgebenden Fläche herausragen • Aufsteigende Böschungen Zudem werden Zusatzeinrichtungen an FRS untersucht, insbesondere Schilderpfostenhalter, deren Einfluss auf die Wirkungsweise von FRS bisher nicht systematisch geprüft wurde. Ebenso werden Anschlussstücke für FRS an Geländer auf Bauwerken analysiert, deren Funktionsfähigkeit bislang ebenfalls ungeklärt ist. Der Kern des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der Gefahrenstellen sowie der FRS mit Anprallversuchen. Ziel/Nutzen des FE Vorhabens Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Grundlage zu schaffen, um die Beurteilung von Gefahrenstellen in der Systematik der RPS zu verbessern. Außerdem sollen Erkenntnisse zur Funktionstüchtigkeit von bestimmten Zusatzeinrichtungen sowie eines Anschlusselementes erlangt werden. Der Nutzen des FE-Vorhabens liegt insbesondere in der Möglichkeit, die Ergebnisse direkt für die Überarbeitung der RPS zu verwenden. Dies kann dabei helfen, bessere Entscheidungen über die Notwendigkeit von FRS zu treffen sowie diese zielgenauer einzusetzen. Dadurch ergibt sich sowohl eine Kostenersparnis, als auch eine Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
12.06.26
Fragenfrist
08.07.26
Abgabefrist
14.07.26
Öffnung
14.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
378.151 €
Erfüllungsort
Bergisch Gladbach, Deutschland
E-Mail
forschungsvergabe@bast.de
Freischalten
Telefon
Website
https://www.bast.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • .
    • - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
    • und
    • - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
    • Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
  • Erfahrung und Kenntnisse in der Pla-nung, Durchführung und Analyse und Anprallversuchen, optimalerweise nach DIN EN 1317 bzw. DIN EN 12767; nachzuweisen durch mindestens 2 Referenzprojekt(e) aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1. Erfahrung und Kenntnisse im Bereich Fahrzeug-Rückhaltesysteme; nachzuweisen durch

    • mindestens 1 Referenzprojekt(e) aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2
    • Erfahrungen und Kenntnisse im Erstel-len wissenschaftlicher Berichte und Dokumen¬tationen von komplexen ingenieurwissenschaftlichen Sachverhalten
    • nachzuweisen durch: mindestens drei Veröffentlichungen (Fachzeitschriftenartikel, FE-Berichte) zu unterschiedlichen Projekten (Einzutragen in die Referenzliste 3)
    • • Bei zugänglicher Literatur ist die ge-naue Quelle zu benennen.
    • • Bei nicht zugänglicher Literatur ist auf Anforderung der Vergabestelle ein Belegexemplar zur Verfügung zu stel-len, bevorzugt elektronisch.
    • Bei BMV/BASt veranlasster Forschung ist das Projekt genau zu benennen (FE-Nr.).
    • Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.

Zuschlagskriterien

  • Qualität

    • Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
    • Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
  • Preis

    • Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
    • Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.

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