Grauflächenreinigung meint die Sauberhaltung befestigter Flächen wie Wege, Plätze, Höfe und Parkplätze, das kommunale Gegenstück zur Grünflächenreinigung. Kommunen und Liegenschaftsverwaltungen vergeben Kehrung, Wildkrautbeseitigung und die Reinigung von Belägen aus Pflaster und Asphalt.
Aktuell sind keine Ausschreibungen für Grauflächenreinigung verfügbar.
Wir zeigen alle verfügbaren Ausschreibungen (aktiv und abgelaufen).
Kehrung und Säuberung öffentlicher Fußwege, Marktplätze und Fußgängerzonen
Reinigung von Stellplätzen, Betriebshöfen und Zufahrten kommunaler Liegenschaften
Mechanische oder thermische Entfernung von Bewuchs in Pflasterfugen und Randbereichen
Säuberung von Freitreppen, Rampen und Sitzstufen an Plätzen und öffentlichen Bauten
Die Grauflächenreinigung betrifft die befestigten, versiegelten Flächen einer Kommune, also Fußgängerzonen, Marktplätze, gepflasterte Wege, Treppen und Rabatteneinfassungen im Gegensatz zu den bepflanzten Grünflächen. Zu den Leistungen gehören maschinelles und manuelles Kehren, das Entfernen von Wildkraut in Fugen, die Beseitigung von Verschmutzungen und die Leerung der Abfallbehälter. Auftraggeber sind Städte, Grünflächen- und Tiefbauämter sowie Eigenbetriebe, die einzelne Bereiche oder ganze Innenstadtbezirke über mehrjährige Rahmenverträge vergeben. Unterhalb der Wertgrenzen erfolgt die öffentliche oder beschränkte Ausschreibung, oberhalb des EU-Schwellenwerts das offene Verfahren. Das Leistungsverzeichnis nennt Flächengrößen, Belagsarten und Reinigungsintervalle, worauf die Bieter kalkulieren und der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot fällt.
Die Grauflächenreinigung ist eine Dienstleistung und wird nach der UVgO sowie oberhalb des Schwellenwerts nach der VgV vergeben. Bei der Fugenreinigung ist der Einsatz chemischer Mittel auf befestigten Flächen pflanzenschutzrechtlich stark eingeschränkt, weshalb Auftraggeber überwiegend thermische oder mechanische Verfahren fordern und ein entsprechendes Konzept verlangen. Als Eignungsnachweise dienen Referenzen vergleichbarer innerstädtischer Flächen, ein geeigneter Maschinenpark, geschultes Personal mit tariflicher Bezahlung und eine Betriebshaftpflicht; Landesvergabegesetze verlangen Tariftreueerklärungen. Fällt Kehrgut als Abfall an, ist dessen ordnungsgemäße Entsorgung nachzuweisen. Die Wertung erfolgt über den Preis oder das Preis-Leistungs-Verhältnis, in das Reinigungsverfahren, Reaktionszeiten und der Emissionsstandard der eingesetzten Maschinen einfließen.
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Grauflächen sind alle befestigten öffentlichen Flächen ohne Vegetation, also Wege, Plätze, Höfe, Parkplätze, Treppen und Sitzstufen. In kommunalen Ausschreibungen bilden sie das Gegenstück zu den Grünflächen.
Typisch sind die Kehrung von Wegen und Plätzen, die Reinigung von Belägen aus Pflaster und Asphalt, die Beseitigung von Wildkraut in Fugen sowie die Reinigung von Höfen und Parkplätzen.
Da chemische Mittel auf öffentlichen Flächen weitgehend verboten sind, verlangen Auftraggeber meist mechanische oder thermische Verfahren wie Bürsten, Heißwasser oder Infrarot. Das gewünschte Verfahren steht im Leistungsverzeichnis.
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