Frist abgelaufen

Entwicklung einer VR-Trainingssimulation zur Einsatzvorbereitung von Soldaten (VR-TrainSim)

Auftraggeber
Veröffentlicht
26.08.2025
Angebotsfrist
Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr" (dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt SHL wird durch dtec.bw gefördert. dtec.bw wird von der Europäischen Union - NextGenerationEU finanziert. In dem Forschungsprojekt "Smart Health Lab (SHL)" wird innovative Spitzenforschung in der Medizintechnik, der Sensorik, der Datenwissenschaft sowie der Grundlagenforschung zu den medizinischen und psychologischen Mechanismen und der Anwendungsforschung zur Wirksamkeit von Smart Health Technologien angestrebt. Im Fokus steht dabei derzeit insbesondere die Forschung für den militärischen Bereich: die Digitalisierung der Bundeswehr, Aus- und Weiterbildung, Einsatzvorbereitung und die Prävention psychischer Störungen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse lassen sich in den zivilen Anwendungskontext übertragen und fördern somit die zivil-militärische Zusammenarbeit. Die bisherigen Projekte, die im Rahmen des dtec.bw-Projektes durchgeführt wurden, legten ihren Schwerpunkt auf den Stress bei Einsätzen zur medizinischen Erstversorgung von verwundeten Soldaten und integrierten eine Patientensimulation. Damit hatten die Serious Games einen sehr fokussierten Bereich abgedeckt, in dem diese Serious Games ihren Mehrwert deutlich zeigen konnten. Die UniBw M beabsichtigt nun die Entwicklung einer immersiven, adaptiven VR-Trainingssimulation zur Vorbereitung von Soldaten auf generellere Einsatzszenarien unter Stressbedingungen. Die VR-Trainingssimulation richtet sich an militärische Ausbildungs- bzw. Forschungseinrichtungen mit Fokus auf stressadaptive Trainingssysteme mit der Zielgruppe Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Ziel der VR-Trainingssimulation ist es, durch das Erleben bestimmter Trainingssituationen eine realistische Einsatzvorbereitung und das Erleben von Stress in einem geschützten Rahmen zu erreichen. Das Ziel für den Spieler ist es, trotz steigender Herausforderungen im Spiel (skalierbare Stressoren) für eine bestimmte Zeit unentdeckt und am Leben zu bleiben. Auftragsgegenstand ist die Entwicklung einer immersiven, adaptiven VR-Trainingssimulation (VR-TrainSim) zur Vorbereitung von Soldaten auf generellere Einsatzszenarien unter Stressbedingungen. Der Auftragnehmer muss insbesondere folgende Leistungen erbringen: - Entwicklung einer immersiven, adaptiven VR-Trainingssimulation, die der Vorbereitung von Soldaten auf Einsatzszenarien unter Stressbedingungen dient; - Realisierung von bis zu drei Einsatzszenarien; - Realisierung der VR-Trainingssimulation in der neusten Version der Unreal Engine als Multiplayer-Spiel; - Integration ausgewählter Sensorik sowie einer Geruchsstoffpumpe; - Beschaffung und Einrichtung der nötigen Hardware zur Realisierung des VR-TrainSim als mobiles System, das schnell auf- und abgebaut sowie leicht transportiert werden kann. Der UniBw M steht für die Entwicklung einer immersiven, adaptiven VR-Trainingssimulation insgesamt ein Budget in Höhe von EUR 300.000,00 (netto) zur Verfügung. Die UniBw M behält sich vor, Angebote, die diesen Kostenrahmen überschreiten, vom Vergabeverfahren auszuschließen sowie das Verfahren aufzuheben, sollten ausschließlich Angebote oberhalb des Kostenrahmens eingehen. Die UniBw M behält sich vor, ihre derzeitigen Anforderungen und Zielvorstellungen im Hinblick auf den Auftragsgegenstand im Verlauf des Verhandlungsverfahrens weiter zu präzisieren, zu ergänzen und in einzelnen Punkten aufzuheben. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung. Die Vergabeunterlagen stellt der Auftraggeber gemäß § 22 Abs. 5 VSVgV den geeigneten Unternehmen zur Verfügung, die er anhand der Auswahlkriterien ausgewählt hat.

Zeitplan

Veröffentlichung
26.08.25
Teilnahmefrist
23.09.25
Vertragsbeginn
01.10.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Neubiberg, Deutschland
E-Mail
BeschaffungUniBwM@heuking.de
Telefon
+49 21160055538
Website
http://www.unibw.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen zum Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied)

    • a) formlose Unternehmensdarstellung mit Angabe des Namens, des Sitzes, der Kontaktdaten, der Umsatzsteuer-Identifikations-Nr., des Namens, des Geburtsdatums und der Staatsangehörigkeit des/der wirtschaftlich Berechtigten im Sinne von § 3 GwG
    • b) Auszug eines Berufs- oder Handelsregisters gemäß der unverbindlichen Liste des Anhangs VII Teil B und C der Richtlinie 2009/81/EG, wenn die Eintragung gemäß den Vorschriften des Mitgliedstaats der Herkunft oder Niederlassung des jeweiligen Bewerbers Voraussetzung für die Berufsausübung ist. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften (BG) ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Bewerber, die sich mit anderen Unternehmen zu BG zusammenschließen und als solche einen Teilnahmeantrag einreichen, sind für die Dauer des Verfahrens daran gebunden. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer BG-Erklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Auftraggeber behalten sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer BG, sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde.
  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen zum Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied)

    • a) formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 21, 23, 24 VSVgV i.V.m §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB durchgeführt worden sind
    • b) formlose Eigenerklärung, dass der Bewerber in das einschlägige Berufsregister oder ein vergleichbares Register (Standeskammern etc.) des Herkunftslandes eingetragen ist
    • c) ausgefülltes Formblatt "Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen"
    • d) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Bewerber werden gebeten, im Angebot einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. Bewerber sollen die auf der genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden.
  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich (Entwicklung einer VR-Trainingssimulation zur Einsatzvorbereitung von Soldaten), jedoch höchstens für die letzten drei Geschäftsjahre, entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Bewerber sollen die auf der genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Bestätigung, dass der Bewerber eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens Euro 1,5 Millionen pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in §§ 26 Abs. 3, 27 Abs. 4 VSVgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Verfahrens eine Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers zu verlangen, dass dieser im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung steht. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch. Bewerbergemeinschaften werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet.

  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): eine Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in §§ 26 Abs. 3, 27 Abs. 4 VSVgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Verfahrens eine Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers zu verlangen, dass dieser im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung steht. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied)

    • a) eine Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung (Entwicklung eine VR-Trainingssimulation zur Einsatzvorbereitung von Soldaten) vergleichbar sind, unter Angabe des genauen Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers, des Liefer- bzw. Erbringungszeitraums sowie möglichst eines Ansprechpartners beim Auftraggeber inkl. Kontaktdaten. Mit den Referenzen sollen die Bewerber Erfahrungen insbesondere in den folgenden Bereichen nachweisen: - Erfahrung in der Entwicklung im Bereich Virtual Reality
    • - Erfahrung in der Entwicklung im Bereich Serious Games
    • - Erfahrung in der Entwicklung im Bereich Customized Hardware. b) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in §§ 26 Abs. 3, 27 Abs. 4 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Verfahrens eine Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers zu verlangen, dass dieser im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung steht. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch. Bewerbergemeinschaften werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet.

Zuschlagskriterien

  • Preis: Einzelheiten zu den Zuschlagskriterien ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Vergabeunterlagen stellt die UniBw M gemäß § 22 Abs. 5 VSVgV den geeigneten Unternehmen zur Verfügung, die sie anhand der Auswahlkriterien ausgewählt hat.

  • Qualität: Einzelheiten zu den Zuschlagskriterien ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Vergabeunterlagen stellt die UniBw M gemäß § 22 Abs. 5 VSVgV den geeigneten Unternehmen zur Verfügung, die sie anhand der Auswahlkriterien ausgewählt hat.

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