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Erneuerung der Brandmeldeanlage am Mülheim Hauptbahnhof

Auftraggeber
Veröffentlicht
21.08.2026
Angebotsfrist
21.09.2026
Die Ruhrbahn GmbH (im Nachfolgenden Ruhrbahn, bzw. Auftraggeber) ist ein Verkehrsunternehmen im Ruhrgebiet, welche die Mobilität in den Städten Essen und Mülheim durch die Erbringung eines öffentlichen Dienstleistungsauftrages sicherstellt. Gegenstand der Vergabe sind insbesondere die Erneuerung der Brandmeldeanlage im Zuge der Umbaumaßnahme am Mülheimer Hauptbahnhof. Im Rahmen der brandschutztechnischen Ertüchtigung des Hauptbahnhofs in Mülheim an der Ruhr ist eine neue, flächendeckende Brandmeldeanlage (in Kategorie 1/Vollschutz) zu liefern, zu montieren, anzuschließen, in Betrieb zu nehmen und betriebsfertig zu übergeben. Die Leistung umfasst zunächst die Demontage der bestehenden Brandmeldezentrale einschließlich des fachgerechten Abklemmens sämtlicher Kabel und des 230-V-Anschlusses. Die demontierte Brandmeldezentrale ist dem Auftraggeber zu übergeben. Darüber hinaus ist die vorhandene Brandmeldeanlage im Kundencenter einschließlich sämtlicher Leitungen fachgerecht zu demontieren. Im weiteren Verlauf des Projektes die neue Brandmeldeanlage einschließlich aller erforderlichen Komponenten, Brandmelder, Rauchansaugsysteme, Leitungen, Alarmierungs- und Übertragungseinrichtungen sowie der erforderlichen Schnittstellen und Ansteuerungen zu weiteren sicherheitsrelevanten Anlagen zu liefern und vollständig zu montieren. Weiterhin sind eine flächendeckende akustische und elektroakustische Alarmierung einschließlich Sprachalarmierung herzustellen. Die Brandmeldeanlage ist auf die Leitstelle aufzuschalten. Die Leistungen umfassen zudem u.a. die Erstellung der erforderlichen Werk- und Montageplanung, Programmierung und Prüfung der Systeme, sowie die Erstellung sämtlicher Dokumentationen. Mit der Demontage der vorhandenen Brandmeldeanlage ist gemäß Planung des AG im Oktober 2026 – direkt nach Auftragsvergabe - zu beginnen. Die Installation der neuen Brandmeldeanlage hat voraussichtlich bis Juni 2028 zu erfolgen. Detaillierte Informationen sind dem Leistungsverzeichnis/ den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zeitplan

Veröffentlichung
21.08.26
Abgabefrist
21.09.26
Öffnung
21.09.26
Vertragsbeginn
01.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Essen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
m.gerbracht@ruhrbahn.de
Telefon
+492018261398
Website
https://www.ruhrbahn.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter dem Abschnitt „Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen“ aufgeführten Unterlagen können für die Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich

    • 1. Soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formblatt A-4 "Erklärung der Bietergemeinschaft" zu verwenden.
    • 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formblattes A-7 „Ausschlussgründe GWB“ erbracht werden.
    • 3. Eigenerklärung zur Anti-Terror-Erklärung nach §§ 18 und 19 Außenwirtschaftsgesetz. Hierfür ist das Formblatt A-8 „Anti-Terror- Erklärung“ zu verwenden.
    • 4. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 25 der Verordnung (EU) 2025/395 des Rates vom 24.02.2025. Hierfür ist das Formblatt A-18 „Eigenerklärung Russische Unternehmen“ zu verwenden.
    • 5. Die Bieter haben allgemeine Angaben zu ihren Unternehmen (bspw. Hauptsitz des Unternehmens, Niederlassungen, etc.) zu tätigen. Hierfür ist das Formblatt A-17 „Allgemeiner Bewerbungsbogen“ zu verwenden.
    • Die unter diesem Abschnitt „Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen“ geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ ausgeführte. Von dem Bieter ist ein Nachweis einer bestehenden, aktuell gültigen Industriehaftversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen 5 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr gefordert.
    • Der Bieter verpflichtet sich diese für die Dauer der gesamten Vertragsausführung aufrechtzuerhalten. Im Falle, dass eine derartige Versicherung nicht vorliegt, verpflichtet sich der Bieter im Auftragsfall unverzüglich eine aktuell gültige, marktübliche Versicherung entsprechend der Vorgaben des Auftraggebers abschließen wird. Hierzu ist das Formblatt A-10 „Haftpflichtversicherung“ zu verwenden
  • Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Die Unterauftragnehmer/Eignungsverleiher sind im Angebot unter Verwendung von Formblatt A-2 „Verzeichnis Unterauftragnehmer“ zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind drei Fälle zu unterscheiden

    • Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formblätter A-4 (Bewerber-/Bietergemeinschaft) und A-18 (Eigenerklärung russische Unternehmen). Der Auftraggeber behält sich vor vom Bieter eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers nach Formblatt A-3 zu verlangen, sofern der Bieter im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens für den Zuschlag in die engere Auswahl kommt.
    • Fall 2: entfällt.
    • Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formblätter A-4 (Bewerber-/Bietergemeinschaft) und A-18 (Eigenerklärung russische Unternehmen), (ii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formblatt A-15 "Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer bei Eignungsleihe" sowie (iii) Formblatt A-12 „Eignungsleihe“.

Zuschlagskriterien

  • Angebotspreis

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung24 KB4 Seiten
Eignungskriterien156 KB8 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB32 Seiten
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