Frist abgelaufen

Evangelische Sekundarschule Magdeburg - Anbau einer Aula - Generalplanungsleistungen

Die Evangelische Sekundarschule Magdeburg liegt im Magdeburger Stadtteil "Leipziger Straße" ca. 2 km südlich des Stadtzentrums. Die Schule ist eine Ganztagsschule in Trägerschaft der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland St. Johannes. Sie steht allen Kindern und Jugendlichen offen. Derzeit lernen hier ca. 300 Kinder und Jugendliche in den Klassen 5 bis 10. Dem Kollegium gehören ca. 40 Lehrer und Lehrerinnen an. Der Gebäudebestand besteht aus zwei rechteckigen, drei- bzw. viergeschossigen Baukörpern, die durch einen dreigeschossigen Zwischenbau miteinander verbunden sind. Die Schule wurde 1985 als zweizügige Polytechnische Oberschule (POS) der Typenbaureihe SBR 85 des Wohnungsbaukombinats Erfurt errichtet und von 2019 bis 2022 im Rahmen des Förderprogramms STARK III umfassend saniert. Bisher besitzt die Sekundarschule weder eine Aula, noch einen ähnlich großen Raum für Veranstaltungen. Deswegen soll an das vorhandene Schulgebäude im zweiten Obergeschoss eine auf vier Stützen stehende Aula als fast quadratischer Baukörper angebaut werden. Es handelt sich um ein eigenständiges Bauteil, was den derzeitigen Schulkomplex ergänzen wird. Die Aula soll ausschließlich von der Schule und während des regulären Schulbetriebs für Schuleinführungen, Abschlussveranstaltungen, Prüfungen oder ähnliche schulische Veranstaltungen genutzt werden. Die Aula bietet entsprechend der Vorstudie Platz für bis zu 162 Personen. Sie soll vom zweiten Obergeschoss aus barrierefrei zugänglich sein. Gemäß Vorstudie beträgt die Nutzungsfläche (NUF) der neuen Aula ca. 235 m2, die Brutto-Grundrissfläche (BGF) ca. 270 m2. Die überschlägige Kostenermittlung ergab für die Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276 ca. 1,85 Mio EUR Brutto. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung der Aufgabe ist zu prüfen, ob die Nutzungsfläche der Aula - unter Berücksichtigung der baulichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - noch etwas vergrößert werden könnte. Zudem sind Anpassungen im Bestand notwendig.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
15.02.24
Teilnahmefrist
19.03.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
275.000 €
Erfüllungsort
Erfurt, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
mail@pad-weimar.de
Freischalten
Telefon
+49 3643420407
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Umsatz / Haftpflichtversicherung

    • a) Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren) b) Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV (Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins
    • Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen) Mindeststandard: Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 1,50 Mio EUR für Personenschäden sowie 1,50 Mio EUR für sonstige Schäden.
  • Fachkunde / Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen: Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) - konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten zehn Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Ausführungszeitraums (von- bis), Kosten / Baukosten gemäß DIN 276 (netto), der erbrachten Leistungsphasen, der Größenordnung (Fläche/BGF), des Projektleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer). Die Referenzprojekte sollen die Fachkunde und die Erfahrung des Bewerbers im Bereich Neubau/Umbau von Versammlungsstätten bzw. Gebäuden sonstiger Nutzung dokumentieren. Die fachliche Eignung ist anhand von ausgewählten Referenzprojekten nachzuweisen (grafische und textliche Darstellung von max. 2 Referenzprojekten auf je max. 1 Seite DIN A3, einseitig bedruckt). Auch sind Erfahrungen im Bereich von Baumaßnahmen mit öffentlicher Förderung sowie die Teilnahme an Fortbildungen darzustellen.

  • Personelle Kapazitäten / Mitarbeiterstruktur: - Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) - Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) - Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder Führungskräfte des Unternehmens sowie die Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) - jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten drei Jahre

  • Qualifikation Projektleiter

    • - Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure, - Zur Bewerbung sind zugelassen in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässige "Architekten (Hochbau)" gemäß § 75 (1) VgV sowie "Ingenieure" gemäß § 75 (2) VgV, die bauvorlageberechtigt sind, - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung
    • handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen.
  • Qualitätssicherung / Ausstattung / Unteraufträge

    • - Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) - Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen) - Angaben nach § 46 (3) Nr. 10 VgV (Eigenerklärungen) - Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt
    • Benennung der hierfür vorgesehenen Büros

Zuschlagskriterien

  • Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise: Darstellung der prinzipiellen / bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von Beispielen aus vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte, Darstellung von Merkmalen und Besonderheiten der Aufgabe (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden)

  • Projektteam/Projektorganisation: Vorstellung des Projektteams, Verfügbarkeit und Aufgabenverteilung, geplante Projektorganisation einschließlich vorgesehener Maßnahmen zur Einhaltung von Termin- und Kostenzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle, Organisation von Kommunikation und Abstimmungen mit fachlich Beteiligten und Behörden, örtliche Präsenz.

  • Vergütung: Honorar Grundleistungen nach HOAI §§ 34, 51, 55 (Honorarzone / Honorarsatz) / Honorar Besondere Leistungen / Stundensätze / Nebenkosten

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