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Neubau Biologie und 4. Reinigungsstufe, Kläranlage Wildberg Teilprojekt Zufahrtsstraße inklusive Brückenbauwerk und Hochwasserschutz

Auftraggeber
Veröffentlicht
21.08.2026
Angebotsfrist
22.09.2026
Maßnahmenbeschreibung Die Maßnahme umfasst die Ertüchtigung der Kläranlagenzufahrt sowie die verkehrstechnische Optimierung der Verkehrsflächen auf dem Betriebsgelände der Kläranlage. Die Ertüchtigung der Kläranlagenzufahrt erstreckt sich entlang des Geländes der Kläranlage auf Flurstück 2499/1 – Gemarkung Wildberg, unter der Bahnlinie hindurch auf der Trasse des Nagoldtalwegs/Kengelwegs sowie entlang der Flurstücke 1838 bis etwa Flurstück 1840/1. Im Abschnitt entlang der Flurstücke 1838 und 1840 ist eine Verbreiterung des derzeit ca. 3,50 m breiten Wirtschaftswegs auf 5,50 m Fahrbahnbreite zuzüglich eines 0,75 m breiten Banketts auf der Kurveninnenseite vorgesehen. Die erforderliche Verbreiterung greift in den Kengelwald (Flurstück 2499) ein. Die Ausbildung und Sicherung der Böschungen stellen Ingenieurbauwerke dar und sind einschließlich der Standsicherheitsnachweise zu planen. Entlang des Streckenabschnitts sind mehrere Ausweichbuchten vorgesehen. Diese sind teilweise bereits vorhanden und müssen im Zuge der Maßnahme bedarfsgerecht ausgebaut bzw. ertüchtigt werden. Zur Gewährleistung der erforderlichen Durchfahrtshöhe unter der Bahnunterführung ist eine Absenkung des Kengelwegs erforderlich. Hierzu soll ein Trogbauwerk in Form einer Wanne hergestellt sowie die Flussseitige Stützmauer erneuert werden. Das Trogbauwerk stellt ebenfalls ein Ingenieurbauwerk dar und erfordert zusätzlich eine konstruktive Tragwerksplanung. Hierbei sind besonders die vorhandenen Leitungen (Schwarzwaldsprudel, Hauptwasserleitung und Stromleitungen) und auch der Mischwasserkanal zu beachten und zu sichern. Beide Planungsleistungen sind zu erbringen. Das Betriebsgelände der Kläranlage wird durch den Heiligenbach geteilt. Die vorhandene Brücke über den Heiligenbach ist im Rahmen der Planung hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und ihres baulichen Zustands zu überprüfen und gegebenenfalls zu ertüchtigen. Die hierfür erforderlichen Ingenieurleistungen sind ebenfalls zu erbringen. Im Bereich der Kläranlagenzufahrt bestehen derzeit unzureichende Platzverhältnisse für das Rangieren größerer Fahrzeuge. Zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Betriebs kann eine auskragende Verbreiterung des Kengelwegs in Richtung der Nagold erforderlich werden. Auch diese Maßnahme stellt ein Ingenieurbauwerk dar und ist einschließlich der konstruktiven Bearbeitung zu planen. Die verkehrstechnische Planung der Ertüchtigung des Kengelwegs als Verkehrsanlage ist durchzuführen. Darüber hinaus ist auch auf dem Betriebsgelände der Kläranlage eine Verkehrsplanung erforderlich, um die innerbetrieblichen Fahrbeziehungen, Rangierflächen und Erschließungsbereiche an die zukünftigen Anforderungen anzupassen und einen sicheren sowie leistungsfähigen Betriebsablauf zu gewährleisten.

Zeitplan

Veröffentlichung
21.08.26
Abgabefrist
22.09.26
Öffnung
22.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Wildberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
j.haas@thost.de
Telefon
072149971810
Website
www.wildberg.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium)
    • Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 2 000 000 EUR für Personenschäden, min. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden.
    • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (Ausschlusskriterium)
    • Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer.
    • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Ausschlusskriterium)
    • -Nachweis zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens zwei im Unternehmen des Bieters tätige, für die Leistungserbringung verfügbare Personen. Als Nachweis ist die aktuelle Eintragungsbestätigung der zuständigen Ingenieurkammer bzw. ein entsprechendes Abschlusszeugnis vorzulegen
    • - Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen: Nachweis, dass der vorgesehene Projektleiter über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Verkehrsanlagenplanung verfügt. Im Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ ist ein Projektleiter zu benennen, der diese Kriterien erfüllt.
    • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Ausschlusskriterium)
    • - Eigenerklärung zum Umsatz der letzten 3 Jahre. Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre muss mindestens 250.000 EUR netto betragen.
  • Referenz (Ausschlusskriterium) -Vergleichbare Referenz Verkehrsanlagenplanung

    • Nachweis über eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene Planungsleistung für eine Verkehrsanlage mit einem planungsrelevanten Zwangspunkt (Brückenbauwerk oder fließendes Gewässer) (Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2016 bis Abgabe Angebotsunterlagen)
    • -Vergleichbare Referenz Hochwasserschutz/wasserbauliches Ingenieurbauwerk: Nachweis über eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene Planungs- oder Erneuerungsleistung für einen angrenzenden Hochwasserschutz beziehungsweise ein wasserbauliches Ingenieurbauwerk im Bereich der Verkehrsanlage (Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2016 bis Abgabe Angebotsunterlagen)
    • Zur Belegbarkeit der Kriterien im Formular „Eigenerklärung zur Eignung“, stellt der Bieter die jeweilige Referenz auf einem gesonderten Projektdatenblatt im Hinblick auf die abgefragten Kriterien vor und fügt diese als Anhang dem Formular Eigenerklärung zur Eignung bei.
    • Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des Bieters erbracht worden sein. Bei Bietergemeinschaften aus mehreren Bietern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bietergemeinschaft.

Zuschlagskriterien

    • Projektteam und Projekterfahrung
    • Unterkriterien gemäß Vergabeunterlagen
    • Projektumsetzung
    • Unterkriterien gemäß Vergabeunterlagen
  • Honorarangebot

    • Honorarangebot
    • Das Angebot erfolgt auf Grundlage des Vertrags. Zur Wertung der Angebote wird dem Bieter ein Honorarformular zur Verfügung gestellt, welches zwingend zur Angebotsabgabe zu nutzen und ausgefüllt einzureichen ist. Zur Vergleichbarkeit der Angebote werden im Honorarformular vorläufige anrechenbare Kosten vorgegeben, diese sind nicht Vertragsbestandteil und werden erst im laufenden Projekt gem. Vertrag final festgelegt.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB4 Seiten
Eigenerklärung24 KB8 Seiten
Eignungskriterien156 KB16 Seiten
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