Frist abgelaufen

Planungsleistungen für die Erschließung des Gewerbegebietes "Sohren-Büchenbeuren an der K75"

Die Angebotsfrist ist am 09. September 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 31. Januar 2025

  • Ingenieurbüro Jakoby + Schreiner, Kirchberg · 266.487 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
08.08.2024
Angebotsfrist
Der Zweckverband Gemeinden Flughafen Hahn beabsichtigt, das Gewerbegebiet "Sohren-Büchenbeuren an der K75" erschließen zu lassen. Die geplante gewerbliche Fläche befindet sich entlang der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortsgemeinden Sohren und Büchenbeuren nördlich der K 75 und südlich der ehemaligen Bahnstrecke Langenlonsheim - Hermeskeil. Das Plangebiet erstreckt sich gemarkungsübergreifend über die Flächen der Ortsgemeinden Sohren und Büchenbeuren und kann als sinnvoller Lückenschluss zwischen den beiden Gemeinden angesehen werden. Das Plangebiet grenzt im Westen an die gemischt genutzten Flächen im Bereich der Jahnhalle und des ehemaligen Sportplatzes auf der Gemarkung Büchenbeuren und erstreckt sich parallel zu K 75 in östliche Richtung bis auf die Flächen des ehemaligen Werksgelände der Fa. Felke Möbel in der Gemarkung Sohren. Die Lage des Planungsgebiets ist aus dem Flächennutzungsplan der VG Kirchberg entwickelt. Die Größe des Plangebietes beträgt ca. 14,98 ha. Die Leistungsphasen 1-4 sind bereits vergeben. Es liegt eine Entwurfsplanung vor, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen ist und zum Download zur Verfügung steht.

Zeitplan

Veröffentlichung
08.08.24
Teilnahmefrist
09.09.24
Vertragsbeginn
15.10.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Kirchberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@kirchberg-hunsrueck.de
Telefon
+49 6763 910-171

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: 1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB und §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. 3. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. 4. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 5. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionenVO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft. 6. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag in Textform zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 6 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben. Eine Mehr an Eignung kann erlangt werden, wenn der Bewerber seine besondere Erfahrung mit Bauvorhaben für die öffentlichen Auftraggeber nachweist. Dies ist dadurch zu erlangen, dass die Referenzen Bauvorhaben betreffen, im Rahmen dessen Realisierung die Bauleistung nach Maßgabe der VOB/A bzw. VOB/A EU gewerkweise vergeben wurde.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: - Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). - Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB). - Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung. - Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag in Textform zu erklären. - Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderungen: - Mindestanforderung an die Bürogröße Das Büro muss neben dem Projektleiter über mindestens einen qualifizierten Vertreter mit einer leistungsbezogenen akademischen Qualifikation wie folgt verfügen: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen. Kleinen Büros wird mit Hinblick darauf empfohlen, eine Bewerbergemeinschaft einzugehen. - Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung durch mindestens 4 Referenzen nachzuweisen: - Verkehrsanlagen: 2 Referenzen müssen Planungsleistungen für Straßen zum Gegenstand haben, wobei die anrechenbaren Kosten der Referenzen je mindestens 0,5 Mio. EUR netto betragen müssen, - Ingenieurbauwerke: 2 Referenzen: 1 Referenz muss die Planung von Kanälen in der Abwasserentsorgung zum Gegenstand haben, wobei die anrechenbaren 0,5 Mio. EUR betragen müssen. 1 Referenz muss die Planung von Wasserversorgung zum Gegenstand haben, wobei die anrechenbaren Kosten 0,2 Mio. EUR betragen müssen. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 6 und 8 i.S.d. § 43, 47 HOAI erbracht worden sein. Es müssten ferner die Leistungen der örtlichen Bauüberwachung erbracht worden sein. Bei den Referenzen muss die Fertigstellung (d.h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) nach dem 01.01.2019 erfolgt sein. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Ein Mehr an Eignung ist durch Vorlage zusätzlicher Referenzen möglich. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag in Textform zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderung: Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 Mio. EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflichtversicherung oder durch eine Erklärung der Versicherung nachzuweisen, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.

  • Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    • : 1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen von Verkehrsanlagen (20 %), bewertet jeweils anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen. 2. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Ingenieurleistungen der Wasserversorgung (20 %), bewertet jeweils anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen. 3. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Ingenieurleistungen der Abwasserbeseitigung (20 %), bewertet jeweils anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen. 4. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und Stellvertretung) (20 %)
    • 5. Nachgewiesene gesammelte Erfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen, (Projektleitung und Stellvertretung) bewertet jeweils anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %)
    • Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.

Zuschlagskriterien

  • Preis der Leistung: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 10 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 50 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure - 40 Stunden Zeichner/Schreibkraft/sonstige Mitarbeiter - 20 Stunden Messtrupp

  • Qualitäts- und Termin und Kostensicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitäts- und Termin und Kostensicherung in der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem Methoden des Qualitätsmanagements vorgestellt werden, die über ein systematisches Abarbeiten des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI hinaus gehen, und bei dem auf ein Qualitätsmanagement sowie auf eine Kosten- und Terminsicherung besonderen Wert gelegt wird.

  • Intensität der Bauüberwachung: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Intensität der Bauüberwachung und Baubetreuung" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, dass nur eine sporadische Präsenz der Bauleitung vorsieht oder erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das eine regelmäßige deutliche Anwesenheit der Bauleitung erwarten ist, die eine mindestens mehr als stichpunktartige Kontrolle vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine durchgehende Anwesenheit der Bauleitung verspricht.

  • Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen: Hinsichtlich des Wertungskriterium "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung bzw. Vertragsverbesserungsvorschläge vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung124 KB32 Seiten
Eignungskriterien56 KB6 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage156 KB24 Seiten
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