Frist abgelaufen

Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (LKA) in Barleben

Die Angebotsfrist ist am 05. Juli 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) ist eine einhundertprozentige Gesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt und wurde am 30.11.2021 gegründet. Es ist vorgesehen, dass das Land Sachsen-Anhalt die IPS mit der Planung, Umsetzung und dem Betrieb landeswichtiger Immobilien, vorrangig Neubauprojekte größeren Volumen (GNUE) beauftragen wird. In diesem konkreten Fall geht es um den Neubau des Landeskriminalamts Sachsen-Anhalt (LKA) in Barleben. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sollen die Projektsteuerungsleistungen vergeben werden. Die Beauftragung erfolgt stufenweise / optional. Zunächst wird ausschließlich die I. Stufe - Projektvorbereitung beauftragt. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.

Zeitplan

Veröffentlichung
30.05.24
Teilnahmefrist
05.07.24
Vertragsbeginn
15.10.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Magdeburg, Deutschland
E-Mail
info@ips.lsa.de
Telefon
+49 39199001500
Website
https://ips-lsa.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1) Bei Kapitalgesellschaften aktueller (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate) Nachweis über eine Eintragung im Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. 2) Eigenerklärung nach §123 und §124 GWB, dass keine Ausschlussgründe vorliegen. 3) Eigenerklärung zur Bereitschaft der Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung von Personal nichtöffentlicher Stellen gem. § 29 des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt (SOG LSA) 4) Eigenerklärung zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands 5) Eigenerklärung, ob und auf welche Art das Unternehmen wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. 6) Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit nach TVergG LSA 7) Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft gemäß Vordruck des Auftraggebers einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben den Teilnahmeantrag lediglich einmal einzureichen. Folgende Bestandteile des Teilnahmeantrags sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert vorzulegen

    • - Unternehmensdaten und Ansprechpartner
    • - Aktueller Auszug aus dem Handelsregister bei Kapitalgesellschaften
    • - Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung
    • - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
    • - Eigenerklärung zu einem etwaigen Bezug zu Russland
    • - Eigenerklärung zur Bereitschaft der Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung von Personal nichtöffentlicher Stellen gem. § 29 des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt (SOG LSA)
    • 8) Ein Bewerber kann im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit und Fachkunde die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Will er von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, hat er mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung Einsatz der Nachunternehmer gemäß dem Vordruck des Auf-traggebers einzureichen und die dort geforderten Angaben zu Drittunterneh-men zu machen. Er hat ferner nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag er-forderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, beispielsweise in-dem er für jedes vorgesehene Drittunternehmen eine Verpflichtungserklärung (Eigenerklärung des Drittunternehmens) mit seinem Teilnahmeantrag vorlegt. Nimmt ein Bewerber im Hinblick auf die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch, muss dieses Unter-nehmen die Leistung, für die die Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich er-bringen. Die Möglichkeit der Eignungsleihe besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bewerber und das Drittunter-nehmen für die Auftragsausführung im Umfang der Eignungsleihe als Gesamtschuldner.
    • Dritte, deren Kapazitäten der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit und Fachkunde nutzt, müssen die Anforderungen an die Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen erfüllen. Zum Nachweis der Eignung sind für diese Dritte in jedem Fall mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB sowie ein Organigramm vorzulegen, aus dem die geplante Projektstruktur unter Beteiligung Dritter hervorgeht. Die übrigen Bestandteile des Teilnahmeantrags sind insoweit auch für Dritte vorzulegen, wie sich der Bewerber auf die in dem jeweiligen Dokument des Dritten dokumentierte Eignung beruft.
  • 1) Angabe Gesamtumsatz in den Geschäftsjahren 2021 -2023 2) Angabe des erwirtschafteten Umsatzes mit Projektsteuerungsleistungen in den Geschäftsjahren 2021 -2023 Der Auftraggeber stellt folgende Mindestanforderung an den Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft

    Mindestumsatz pro Jahr in Höhe von EUR 1.000.000,00 netto für Projektsteuerungsleistungen, gerechnet im Mittel über die drei Geschäftsjahre 2021-2023.

  • 1. Referenzen 1.1 Angabe und Beschreibung von Referenzen über vergleichbare Projektsteuerungsleistungen aus den letzten 10 Geschäftsjahren mit Gesamtinvestitionskosten > 100.000.000 EUR brutto, bei denen die Projektsteuerungsleistungen zwischen 01.05.2014 und dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge abgeschlossen wurden. 1.2 Angabe und Beschreibung von Referenzen für technisches Inbetriebnahmemanagement in Anlehnung an die VDI 6039 und AMEV Projektsteuerungsleistungen aus den letzten 10 Geschäftsjahren mit komplexen technischen Anlagen, bei denen die Projektsteuerungsleistungen zwischen 01.05.2014 und dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge abgeschlossen wurden. Mehrfachnennungen einer Referenz für 1.1 und zugleich für 1.2 sind zulässig. Es ist bei den Referenzen jeweils anzugeben Rechnungswert, Leistungsumfang, Leistungszeit, Nutzungsart, amen der wesentlichen zu koordinierenden Beteiligten (Totalübernehmer, Totalunternehmer, Generalunternehmer, Bauunternehmen, Objektplaner, Fachplaner, etc.), Investitionskosten, Soll/lst-Termine, Anlagen des technischen Inbetriebnahmemanagements, Auftraggeber, samt eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer (max. 3 DIN A4 Seiten pro Referenz). Weitere anzugebende Einzelheiten zu den jeweils geforderten Referenzen ergeben sich aus den Mustern für die Referenzen im vom AG bereitgestellten Teilnahmeantrag. 2. Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter der letzten 3 Geschäftsjahre (2021/2022/2023) mit Aufgliederung in Führungskräfte, festangestellte Hochschulabsolventen und Hilfskräfte, die vergleichbare Leistungen (Projektsteuerung) erbracht haben. 3. Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehene Kernteams (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter und maßgebende Mitarbeiter) und deren Befähigung und Berufsbildung unter Nennung des höchsten erreichten Berufsabschlusses und der Anzahl der Berufsjahre sowie Beifügung von fachlichem Lebenslauf und Zeugnissen. 4. Angaben zur vorhabenbezogenen Umsetzung der örtlichen Präsenz und Erreichbarkeit. Der Auftraggeber stellt folgende Mindestanforderung an die Beschäftigtenanzahl des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft

    • 1. In den letzten drei Jahren (2021, 2022, 2023) muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mindestens 10 festangestellte, vollzeitäquivalente Hochschulabsolventen in jedem Jahr beschäftigt haben.
    • 2. Mindestens zwei (2) Referenzen für die Erbringung von vergleichbaren Projektsteuerungsleistungen über die Projektstufen 2 bis 4 nach AHO Nr. 9 für ein Gebäude mit erhöhten Sicherheitsanforderungen aus dem Bereich Justizvollzug, staatliche Streitkräfte, Polizei oder Landeskriminalamt mit Gesamtinvestitionskosten > 100.000.000 EUR brutto.
    • 3. Mindestens zwei (2) Referenzen für die Erbringung von technischem Inbetriebnahmemanagement für ein Gebäude mit erhöhten Sicherheitsanforderungen aus dem Bereich Justizvollzug, staatliche Streitkräfte, Polizei oder Landeskriminalamt mit Gesamtinvestitionskosten > 100.000.000 EUR brutto.

Zuschlagskriterien

  • Konzept- Aufgabenspezifische Herangehensweise

  • Konzept – Projektorganisation

  • Erfahrung Projektleitung

  • Gesamteindruck der Angebotspräsentation

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB12 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB8 Seiten
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