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Sanierung Torhaus, MRZ Cottbus

Auftraggeber
Veröffentlicht
12.08.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen für die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Torhauses der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche (BGF) von ca. 1.130 m² und soll zu einem Besucher- und Bildungszentrum mit Ausstellungs-, Seminar- und Verwaltungsbereichen weiterentwickelt werden. Das Vergabeverfahren umfasst die Lose Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI sowie Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI einschließlich bauphysikalischer Leistungen (Wärmeschutz und Energiebilanzierung nach GEG). Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes, der Barrierefreiheit, des Brandschutzes sowie des Fördermittelverfahrens nach der BbgRZBau zu erbringen.
3 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
12.08.26
Teilnahmefrist
09.09.26
Vertragsbeginn
07.12.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Cottbus, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@menschenrechtszentrum-cottbus.de
Telefon
+49 35 52 90 13 30
Website
https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • - Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes
    • Die zur Eignungsprüfung erforderlichen Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere den Anlagen „Einzureichende Unterlagen“, „Bewerberbogen“ und „Mindest-Eignungskriterien“, und sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
    • Der Auftraggeber beabsichtigt, drei bis sechs Bewerber zur Angebots- und Verhandlungsphase einzuladen. Sofern mehr geeignete Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber vor, die Bewerberzahl anhand der Anlage „Matrix zur Bewertung der Eignung“ zu begrenzen.
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV, erforderliche Deckungssummen

    • - 4.000.000 € Personenschäden
    • - 4.000.000 € Sachschäden
  • Mindestjahresumsatz nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV

    • Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Dienstleistung ist für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025) anzugeben.
    • Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 150.000 € netto pro Jahr betragen.
  • Angaben zur personellen Ausstattung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV des Bewerbers

    • Mindestanfordeung:
    • Die Erbringung der Leistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten (§ 75 VgV).
    • Für die Tragwerksplanung ist mindestens eine fachlich verantwortliche Person mit einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Dipl.-Ing. TH/FH, Bachelor, Master oder gleichwertig) im Bauingenieurwesen oder einer vergleichbaren einschlägigen Fachrichtung zu benennen.
    • Für die GeG-Beratung ist mindestens eine fachlich verantwortliche Person zu benennen. Deren fachliche Qualifikation und Erfahrung bei der Erstellung von Energiebilanzen nach den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sind nachzuweisen.
    • Berufserfahrung Projektleitung:
    • Die vorgesehene Projektleitung muss über mindestens 6 Jahre Berufserfahrung im Bereich von Sanierungsvorhaben vergleichbarer Größenordnung und Komplexität verfügen.
  • Angaben zur personellen Ausstattung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV des Bewerbers

    • Anzahl qualifizierter Mitarbeitender im Bereich Tragwerksplanung für Gebäude gemäß HOAI (LPH 2–8), inkl. Projektleitung und Bauleitung, im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2023,2024 und 2025)
    • siehe auch Matrix für die Bewertung zur Eignung
    • Mindestanforderungen:
    • Es sind mindestens zwei qualifizierte Mitarbeiter*innen nachzuweisen, die bereits alle Leistungsphasen 2-6 (HOAI) im Rahmen eines Projekts vollständig bearbeitet haben.
  • Referenzprojekte nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV

    • Es sind drei Referenzprojekte nachzuweisen, bei denen Leistungen der Tragwerksplanung im Bereich der Sanierung bestehender Bausubstanz erbracht wurden.
    • Für die drei Referenzprojekte gelten folgende feste Mindestanforderungen:
    • • a) Die Referenzleistung muss dem Bewerber bei jedem Referenzprojekt eindeutig zuzuordnen sein, d. h. eigenverantwortlich erbracht worden sein.
    • • b) Von den drei Referenzprojekten müssen mindestens zwei die Sanierung oder den Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes betreffen.
    • • c) Die Gebäudenutzung muss einer der in der Matrix für die Eignungskriterien aufgeführten Kategorien entsprechen. Referenzprojekte mit anderen Gebäudenutzungen werden nicht berücksichtigt.
    • Darüber hinaus müssen innerhalb der drei Referenzprojekte folgende Anforderungen jeweils mindestens einmal erfüllt sein:
    • • d) Es müssen mindestens die Leistungsphasen 2–6 gemäß § 51 HOAI beauftragt worden sein
    • die Planungsleistung muss mindestens der Honorarzone III zuzuordnen sein.
    • • e) Die Bruttogrundfläche muss mindestens 1.100 m² betragen.
    • • f) Die Baukosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) müssen mindestens 2,0 Mio. € netto betragen.
    • • g) Die Leistungsphase 8 muss abgeschlossen sein. Maßgeblicher Stichtag ist der Ablauf der Bewerbungsfrist. Die Übergabe an den Bauherrn darf zu diesem Zeitpunkt höchstens 10 Jahre zurückliegen.
    • • h) Mindestens ein Referenzprojekt muss für einen öffentlichen Auftraggeber, einen Auftraggeber gemäß § 99 GWB oder im Rahmen einer Zuwendungsbaumaßnahme nach BbgRZBau bzw. einer vergleichbaren Förderrichtlinie durchgeführt worden sein.
    • Je Referenzprojekt ist eine Projektbeschreibung (maximal zwei DIN-A4-Seiten) beizufügen. Diese soll mindestens enthalten:
    • • Kurzbeschreibung der Maßnahme,
    • • mindestens ein aussagekräftiges Foto des Projekts,
    • • Grundriss oder Lageplan

Zuschlagskriterien

  • Preis (Honorarangebot)

    • Honorarangebot gem §55 HOAI (auf Grundlage der anrechenbren Kosten gem. Honorarberechnung) mit Angabe von Nebenkosten, besonderen Leistungen und Stundenvergütungssatz
    • siehe auch Anlage "TH_Matrix Zuschlagskriterien_TWP-GeG"
  • Qualitative Bewertung

    • Fachliches Konzept (25 %)
    • Terminsicherstellungskonzept (10 %)
    • Kostensicherungskonzept (10 %)
    • Nachhaltigkeitskonzept (10 %)
    • Persönliche Referenzen des Projektleiters (10 %)
    • Persönliche Referenzen des stellvertretenden Projektleiters (5 %)
    • siehe auch Anlage "TH_Matrix Zuschlagskriterien_TWP-GeG"

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Lose (3)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung24 KB32 Seiten
Eignungskriterien156 KB6 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB24 Seiten
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