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Verkehrsplanung & Konstr. Planung für Brückenersatzneubau

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
Folgende Leistungen werden im Rahmen dieser Ausschreibung vergeben: - OP Ingenieurbauwerke, TWP (Ersatzneubau, Behelfsbrücken, Verbaue) - Rückbauplanung OP Ingenieurbauwerke, TWP (Brücke mit 2 TBW) - OP Verkehrsanlage Straße & Bahnanlage

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.26
Teilnahmefrist
10.09.26
Vertragsbeginn
25.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Krefeld, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
FU-RHL-NL-KR-Vergabeservice@autobahn.de
Telefon
+49 21518190
Website
https://www.autobahn.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Angaben zu Ausstattung, Geräten und technischer Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
    • Mindeststandard:
    • Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen:
    • - Datentransfer-System für Projektkommunikation zwischen AG, AN und Dritten (Datenserver)
    • - MS-Office 2016 oder höher
    • - Ausschreibungs- und Abrechnungssoftware mit GAEB-Schnittstelle, z. B. iTWO
    • - CAD-Software, z. B. AutoCAD
    • - BIM-Software, z. B. ALLPLAN
    • Auswahl der Bewerber für die 2. Phase erfolgt gem. Dokument "Detaillierung Eigenerklärung zur Eignung".
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung mit Angaben und Nachweisen über die Ausführung von Leistungen in den letzten drei Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
    • Mindeststandard:
    • Der Bewerber muss mindestens folgende Leistungen erbracht haben:
    • Zwei vergleichbare, abgeschlossene Projekte aus dem Bereich der Fachplanung Verkehrsanlagenplanung Straßenbau und/oder Verkehrsanlagenplanung Gleisbau sowie Objekt- und Tragwerksplanung Ingenieurbau für Autobahnbrücken und/oder Gleisbrücken.
    • Auswahl der Bewerber für die 2. Phase erfolgt gem. Dokument "Referenzliste Nr. 3".
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung mit Angaben zur Leistungsfähigkeit der Führungskräfte des Unternehmens, die die technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV)
    • Mindeststandard:
    • Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen:
    • Abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen (Diplom/Master/Bachelor) oder vergleichbar mit mindestens 3-jähriger Berufspraxis als Projektleiter im Bereich der Verkehrsanlagenplanung und/oder Ingenieurbauplanung für Straßenbau oder Gleisbau.
    • Auswahl der Bewerber für die 2. Phase erfolgt gem. Dokument "Referenzliste Nr. 4".
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung mit Angaben und Nachweisen zu technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
    • Mindeststandard:
    • Der Bewerber muss Fachkräfte mit mindestens folgender Befähigung nachweisen:
    • Mindestens 1 Person mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen (Diplom/Master/Bachelor) oder vergleichbar mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Verkehrsanlagenplanung im Straßenbau.
    • Mindestens 1 Person mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen (Diplom/Master/Bachelor) oder vergleichbar mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Verkehrsanlagenplanung im Gleisbau.
    • Mindestens 1 Person mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen (Diplom/Master/Bachelor) oder vergleichbar mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Ingenieurbauplanung im Straßenbau oder Gleisbau.
    • Die Funktion Verkehrsanlagenplanung Straßenbau und Verkehrsanlagenbau Gleisbau können von derselben Person wahrgenommen werden, sofern alle genannten Anforderungen erfüllt sind.
    • Für jede benannte Person ist mindestens 1 Referenzprojekt aus den vergangenen 10 Jahren nachzuweisen, das vergleichbar mit der vorliegenden Maßnahme ist. Der Nachweis ist getrennt zu erbringen für:
    • - mindestens eine Person mit Erfahrung in der Fachplanung Verkehrsanlagen Straßenbau
    • - mindestens eine Person mit Erfahrung in der Fachplanung Verkehrsanlagen Gleisbau
    • - mindestens eine Person mit Erfahrung in der Fachplanung Objekt- und Tragwerksplanung Ingenieurbau
    • Für die Fachplanung Verkehrsanlagen sowie die Objekt- und Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke müssen in den Leistungsphase 3 bis 6 jeweils separate Personen (jeweils mind. 1 Person) eingesetzt werden.
    • Zusätzlich ist jeweils der Nachweis der Zusatzqualifikation BIM (nach dem Mindeststandard der VDI 2552 Blatt 8.1 (Building-Information-Modeling-Qualifikationen - Basiskenntnisse)) zu erbringen. Dies kann entweder über
    • - das buildingSMART Zertifikat Foundation (VDI) oder
    • - eine vergleichbare firmeninterne Qualifikationsmaßnahme und/oder Fortbildungen oder
    • - ein Referenzprojekt mit BIM relevanten Leistungen für eine Infrastrukturmaßnahme (zweibahnige Bundesfernstraße oder vergleichbar mit mind. einem Brückenbauwerk oder einer Bahnanlage mit mind. einem Brückenbauwerk) für mind. zwei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen HOAI-Leistungsphasen aus den vergangenen 10 Jahren für die BIM-Koordination
    • nachgewiesen werden (Eintrag bitte in Anlage A 01)
    • Benannte Nachweise und Erklärungen sind auch von Nachunternehmern und Mitgliedern einer Bietergemeinschaft einzureichen.
    • Auswahl der Bewerber für die 2. Phase erfolgt gem. Dokument "Referenzliste Nr. 1 & Nr. 2".
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen.
    • Mindeststandard:
    • Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung und Nachweis darüber, dass eine Berufshaft- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 3,0 Mio € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 5,0 Mio € besteht.
    • Es ist zu bestätigen, dass die Maximierung mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr beträgt.
    • Bei Bewerbergemeinschaften sind Eigenerklärung und Nachweis durch jedes Mitglied getrennt zu erbringen.
    • oder
    • Eigenerklärung, dass der Bewerber/ die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft derzeit zwar nicht über eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit vor genannten Mindestdeckungssummen verfügt/-en, der Bewerber/(alle) Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sich aber verpflichtet/-n, im Fall des Zuschlages eine entsprechende Versicherungabzuschließen oder eine bestehende Versicherung für die Dauer des Auftrags entsprechend zu erhöhen.
    • Bei Bewerbergemeinschaften sind Eigenerklärung und Nachweis durch jedes Mitglied getrennt zu erbringen.
    • Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle:
    • Versicherungsnachweis bzw. Bestätigung des Versicherers über den Abschluss der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder auf Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall.

Zuschlagskriterien

  • Minimierung von Sperrpausen der DB während des Baus

    • Der Bieter hat anhand seines beizufügenden Konzepts darzustellen, wie er die Planungsaufgabe unter Berücksichtigung der komplexen Randbedingungen der Baustelle im Gleisbereich unter Minimierung von Sperrpausen lösen will.
    • 1. Erkennen der entscheidenden Randbedingungen und Schnittstellen für die ausgeschriebene Leistung
    • 2. Benennung von Arbeiten, die Sperrpausen für den Gleisbereich erfordern (beide Strecken berücksichtigen) unter Berücksichtigung der schon beantragten Sperrpausen
    • 3. Welche konkreten konstruktiven Varianten (lichte Höhe der Behelfsbrücken, Konstruktionshöhe, innovative Abbruch-/Einbaumethoden etc.) werden vorgeschlagen, um die Eingriffe in den Bahnbetrieb zu minimieren)
    • 4. Grober Terminplan für die Bauphasen (mit Umfahrung) inkl. Lösungsansätzen zur Minimierung der Sperrpausen
    • es muss aufgezeigt werden, wie sowohl die Anzahl als auch die Dauer der notwendigen Sperrungen wirksam reduziert werden.
  • Preis

    • Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in €, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in €, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert:
    • - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis.
    • - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises.
    • - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte.
    • - Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung203 KB8 Seiten
Eignungskriterien89 KB16 Seiten
Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB6 Seiten
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