Krankenhäuser, Pflegeheime und Kommunen vergeben die Aufbereitung ihrer Textilien an gewerbliche Wäschereien. Gefragt sind Miet- und Leasingwäsche, Klinik- und Bewohnerwäsche sowie Berufskleidung, meist mit Hygienenachweis nach RKI-Vorgaben oder RAL-GZ 992 als Eignungskriterium.
Aktuell sind keine Ausschreibungen für Wäscherei verfügbar.
Wir zeigen alle verfügbaren Ausschreibungen (aktiv und abgelaufen).
Aufbereitung von Bett-, OP- und Stationswäsche im desinfizierenden Waschverfahren
Persönliche Wäsche und Bettwäsche von Bewohnern in Pflege- und Senioreneinrichtungen
Mietwäscheservice für Dienst-, Schutz- und Berufskleidung von Behörden und Betrieben
Aufbereitung von Bettwäsche, Tischwäsche und geformten Textilien wie Kitteln und Hemden
Kliniken, Pflege- und Altenheime, Reha-Einrichtungen und andere öffentliche Träger vergeben Wäschereileistungen als Textilservice mit Mietwäsche. Der Dienstleister stellt Bett-, Frottier-, Bewohner- und Berufskleidung im Kreislaufsystem, holt Schmutzwäsche ab, wäscht, desinfiziert, trocknet, mangelt und liefert die aufbereitete Wäsche termingerecht zurück, häufig ergänzt um Bestandsmanagement und Reparaturen. Wegen der hohen jährlichen Volumina und langen Laufzeiten liegt der Auftragswert meist oberhalb des Schwellenwerts, sodass im offenen Verfahren ausgeschrieben wird, in der Regel als mehrjährige Rahmenvereinbarung. Eine Losaufteilung nach Wäschearten oder Standorten ist möglich. Nach der Bekanntmachung reichen Bieter Angebote mit Preisen je Kilogramm oder Teil samt Hygienekonzept ein, bevor der Zuschlag ergeht.
Wäschereileistungen sind Dienstleistungen und werden oberhalb des Schwellenwerts nach VgV, unterhalb nach UVgO vergeben. Entscheidend ist die hygienische Aufbereitung, weshalb Auftraggeber das Verfahren der Risikoanalyse und Bestätigung der Kontrollmaßnahmen nach RABC gemäß DIN EN 14065 verlangen, häufig zusätzlich eine Zertifizierung des Gütezeichens für sachgemäße Wäschepflege aus Textilien im Gesundheitswesen. Als Eignungsnachweise dienen Referenzen vergleichbarer Aufträge im Gesundheits- und Pflegebereich, Angaben zu Kapazität und Notfallversorgung bei Ausfällen, ein Qualitätsmanagement sowie eine Betriebshaftpflichtversicherung. Umwelt- und Tariftreuevorgaben spielen zunehmend eine Rolle. Gewertet wird nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis, in das neben dem Preis je Kilogramm die nachgewiesene Hygienesicherheit, Liefertreue und Textilqualität einfließen.
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Vor allem Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen sowie kommunale Heime und Kantinen. Sie vergeben die Aufbereitung von Bettwäsche, Bewohner- und Berufskleidung, häufig als Mietwäschemodell mit festem Textilbestand.
Bei Wäsche aus Kliniken und Heimen fordern Auftraggeber meist ein desinfizierendes Waschverfahren nach RKI-Liste und eine Zertifizierung nach RAL-GZ 992. Das trennt keimarme von normaler Wäsche und ist regelmäßig Eignungskriterium.
Beim Mietwäschemodell stellt die Wäscherei die Textilien selbst, hält sie instand und tauscht Verschlissenes aus. Der Auftraggeber zahlt pro Stück oder Kilogramm und muss keine eigene Textilbeschaffung betreiben.
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Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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