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2026-1004924_Flughafen München_Projektsteuerungsleistungen für das Bauvorhaben Gepäcksortierhallenerweiterung GSH-E Terminal 2 Satellit

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Projektsteuerungsleistungen für das Bauvorhaben Gepäcksortierhallenerweiterung GSH-E am Terminal 2 Satellit. Die bestehende Gepäckförderanlage (GFA) im Terminal 2 des Flughafens München weisen Engpässe in den Verkehrsspitzen auf. Um diesen Engpass zu beheben, ist die Erweiterung der Gepäcksortieranlage erforderlich. Ziel ist es, die Kapazitäten des Terminal 2-Systems zu steigern, indem bis 2029 maximal 6-8 zusätzliche Entnahmerundläufe geschaffen werden. Die Umsetzung soll auf einem befestigten, planfestgestellten Baufeld außerhalb der bestehenden Gebäudestruktur erfolgen. Im Endzustand wird die Erweiterung der Gepäckförderanlage (GFA) durch das Projekt "T-Stiel" final realisiert. Gegenständlicher Vergabegegenstand ist die Schaffung einer Interimslösung, und dessen Rückbau, bis zur Fertigstellung des "T-Stiels". (Terminalerweiterung SAT) Im Rahmen einer Variantenuntersuchung wurde entschieden, nebenliegend zum geplanten Bau des "T-Stiels" (Baubeginn 2030), als Interimslösung eine freistehende Halle (Gepäcksortierhallenerweiterung GSH-E) mit Anbindung an das bestehende T2 System zu errichten ist. Die Errichtung der neuen Interimsgepäcksortierhalle GSH-E erfolgt außerhalb der bestehenden Gebäudestruktur, auf der östlichen Vorfeldebene SAT (Ebene 3) und somit auf einer befestigten, planfestgestellten und erschlossenen Fläche. Die neue Interimshalle wird über ein neu herzustellendes Auftauchbauwerk an den bestehenden Gepäckförderanlagentunnel angebunden. Über dieses Auftauchbauwerk wird die bestehende Gepäckförderanlage des Terminal?2?Systems in die Interimshalle verlängert. Die GFA besteht aus 2 Ebenen. Ebene 3 mit Entnahmerundläufen. Ein- und Ausfahrten auf die Betriebsstraße. Ebene Z3 für Gepäckspeicher, Röntgengeräte und Leerwannenmanagement. Die Ebene Z3 erstreckt sich über die gesamte Halle und besteht aus einer autarken, aufgeständerten Stahlkonstruktion mit vollflächiger Gitterrostlauffläche. Im Rahmen der Variantenuntersuchung in der Leistungsphase 2 kann sich die Anzahl der Entnahmerundläufe ändern, sodass die Halle gegebenenfalls für 3 anstelle von 6-8 Rundläufen ausgeführt wird. Die Halle wird als wiederverwendbare Stahlhalle errichtet. Nebenräume, wie Aufenthalts- oder Sanitärräume, technische Zentralen, sind innerhalb der Halle nicht geplant. Diese Funktionen sind als Containerlösungen außerhalb der Halle angedacht Voraussetzung für diese Planung ist jedoch die Festlegung der Umrisse des Auftauchbauwerks, welche wiederum in der Verantwortung des Generalplaners liegt. Die Realisierung der Maßnahme erfolgt unmittelbar neben dem laufenden Flugbetrieb zu den angrenzenden Vorfeldflächen. Somit sind Bauweisen, Bauphasen und ggf. über die Baufeldgrenzen hinaus erforderliche Flächeninanspruchnahmen so zu planen, dass die in vollem Betrieb befindlichen vorfeldseitigen Abstellpositionen und Rollwege nicht beeinträchtigt werden. Die Erbringung der Planungsleistungen für die HOAI-Leistungsphasen 1 - 4, durch einen Generalplaner, wird aktuell durch den Auftraggeber ausgeschrieben.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.26
Fragenfrist
28.08.26
Teilnahmefrist
07.09.26
Vertragsbeginn
15.03.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
München-Flughafen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@munich-airport.de
Telefon
+4989975 61254
Website
http://www.munich-airport.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Umsatz für vergleichbare Leistungen: Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024, 2025.Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen. Die Benennung der abgeschlossenen Geschäftsjahre ist nur in diesem Fall anzupassen. Als vergleichbar angesehen werden Projektsteuerungsleistungen Mindeststandard: Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbare Leistungen (EUR/ohne Umsatzsteuer) darf im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht unter 500.000,00 liegen. Der Auftraggeber wird die angegebenen Umsätze addieren und durch die Anzahl der vorgegebenen Jahre (hier 3) teilen. Der Quotient darf nicht unter 500.000,00 liegen. Liegt der Gesamtumsatz in einem Jahr unter der vorgenannten Grenze, kann dies durch höhere Umsätze in einem anderen Jahr kompensiert werden. Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen (Bewerbergemeinschaften oder Eignungsleihe) die Angaben der benannten Unternehmen addiert.

    • Handelsregisterauszug
    • Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers. Der AG behält sich vor, einen aktuellen Nachweis in Kopie über eine Eintragung bei Bewerbern nachzufordern.
  • Gesellschafts- und Konzernstruktur: Eigenerklärung des Bewerbers, dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder persönlichen Verflechtungen mit anderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonflikts auszulösen. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Offenlegung der Gesellschafts- und Konzernstruktur nachträglich zu fordern.

  • Gesamtumsatz: Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025. Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen. Die Benennung der abgeschlossenen Geschäftsjahre ist nur in diesem Fall anzupassen.

  • Arbeitskräfte: Benennung der Anzahl der in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 jahresdurchschnittlich beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl. Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen. Die Benennung der abgeschlossenen Geschäftsjahre ist nur in diesem Fall anzupassen. Mindeststandard: Die angegebene Anzahl vom beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräften darf im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht unter 10 Beschäftigte liegen. Der Auftraggeber wird die angegebenen Angaben der Arbeitskräfte addieren und durch die Anzahl der vorgegebenen Jahre (hier 3) teilen. Der Quotient darf nicht unter 10 Arbeitskräfte liegen. Liegt die Anzahl der Arbeitskräfte in einem Jahr unter der vorgenannten Grenze, kann dies durch eine höhere Anzahl in einem anderen Jahr kompensiert werden.

  • Referenzlage

    • Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 60 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen im Bereich Projektsteuerung durchgeführt wurden. Eine Referenz ist im vorgenannten Sinne realisiert, wenn das Objekt in Betrieb genommen (Leistungen der Projektstufe 5 erbracht) wurde oder die Nutzungsaufnahmefähigkeit vorliegt. Eine Referenz ist im vorgenannten Sinne weit fortgeschritten, wenn die Projektstufe 3 (Ausführungsvorbereitung) beauftrag und mit der Leistungserbringung begonnen wurde. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt: - - Name und Adresse des Auftraggebers
    • eine Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten
    • - Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts - Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: - Art des Objekts / Nutzungszweck der Referenz (Gepäcksortierhalle, Logistik- und Distributionszentrum, Warenumschlags/-Speditionshallen, Produktionshallen mit Materialfluss, Postsortieranlagen, sonstiges) - Zuordnung der im Projekt enthaltenen erforderlichen technischen Anlagen (Förder- und Sortiertechnik, Identifikations- und Kontrollsysteme, Gebäude- und Betriebstechnik, sonstiges - Art der Maßnahme (Neubau, Umbau, Erweiterung) - Beschreibung der besonderen Umstände der Leistungserbringung (Leistungserbringung unter laufendem Betrieb, Leistungserbringung im Sicherheitsbereich, Leistungserbringung unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts) - Beschreibung besonderer fachlicher Umstände der Projektsteuerungsleistung (mit Verantwortung für die Nutzungsaufnahmefähigkeit, Inbetriebnahmemanagement gem. AHO, technisches Inbetriebnahmemanagement) - Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: - Benennung der Brutto-Grundfläche - Benennung der an den Bewerber beauftragten Projektstufen nach AHO - Benennung der vom Bewerber bereits erbrachten Projektstufen und Handlungsbereiche (HB) in Anlehnung an die Leistungen nach dem Leistungsbild der AHO-Heft 9 - Zeitangaben zur Referenz (Zeitraum der Leistungserbringung, Datum der Inbetriebnahme oder Angabe ob mit der Projektstufe 3 bereits begonnen wurde - Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. Mindeststandard: Zusätzlich zu den voranstehenden Vorgaben für Referenzen (z.B. Aktualität) müssen mind. die nachfolgenden Anforderungen erfüllt werden: - Ein Referenzprojekt muss einen Hallenbau inkl. der erforderlichen Technischen Anlagen, welche eine der folgenden Nutzungen aufweist: Gepäcksortierhalle, Logistik- und Distributionszentren, Warenumschlags/-Speditionshallen, Produktionshallen mit Materialfluss, Postsortieranlagen und mit einer Brutto-Grundfläche von mindestens 4.500 m² umfassen. - Ein Referenzprojekt muss Leistungen des Inbetriebnahmemanagements gemäß AHO oder des technischen Inbetriebnahmemanagements umfassen. Der Bewerber kann bis zu drei Referenzprojekte einreichen. Die eingereichten Referenzen können gemeinsam die erforderlichen Mindeststandards erfüllen. Der Mindeststandard kann somit durch ein einzelnes Referenzprojekt oder verteilt über mehrere Referenzprojekte nachgewiesen werden.

Zuschlagskriterien

  • Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung des Schlüsselpersonals: stellvertretende Projektleitung: s. Vergabeunterlagen

  • Angebotshonorar: s. Vergabeunterlagen

  • Auftragsbezogenes Organisations- und Ablaufkonzept: s. Vergabeunterlagen

  • Auftragsbezogenes Personaleinsatzkonzept: s. Vergabeunterlagen

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf89 KB32 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB12 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB24 Seiten
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