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Fachbegleitung Designumsetzung & Bemusterung von Schienenfahrzeugen für die S-Bahn Stuttgart

Der Verband Region Stuttgart ("VRS") ist Aufgabenträger für den regional bedeutsamen Schienenverkehr mit Ziel und Quelle in der Region Stuttgart. Der VRS plant die Neuvergabe der Verkehrsdienstleistungen auf den Linien der S-Bahn Stuttgart und ausgewählten Nebenbahnen. Hierzu gehören neben den S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S4, S5, S6/S60/S62 auch die beiden Regionalbahnen RB 64 (Teckbahn) und RB 11 (Schusterbahn). Für die Fahrzeugflotte ist eine Kombination aus Neu- und Gebrauchtfahrzeugen vorgesehen. Die heute eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe ET 423 sollen durch mindestens 60 Neufahrzeuge ersetzt werden. Darüber hinaus sollen 66 Fahrzeuge der Baureihe ET 430 vom Verband Region Stuttgart übernommen und dem künftigen Betreiber bereitgestellt werden. Für die Übernahme weiterer 89 Fahrzeuge der Baureihe ET 430 werden derzeit Verhandlungen geführt. Sollte eine Übernahme der weiteren 89 ET 430 nicht zielführend sein, wären stattdessen 89 Neufahrzeuge vorzusehen. Für die Schuster- und Teckbahn sind insgesamt drei elektrisch betriebene Regionalbahnfahrzeuge vorgesehen. Die Neufahrzeuge sollen durch den obsiegenden Bieter der Ausschreibung der Eisenbahnverkehrsdienstleistungen beschafft werden. Im Vorfeld der Ausschreibung ließ der VRS ein Design-Handbuch erstellen, welches den EVU im Vergabeverfahren zur Verfügung gestellt wird. Das Design-Handbuch dient als Grundlage für eine einheitliche und konsistente Gestaltung der zukünftigen S-Bahn-Flotte. Aus dem Design-Handbuch ist außerdem eine gestalterische Leitlinie für die Regionalbahnfahrzeuge abgeleitet. Das Design-Handbuch beschreibt schriftlich und visuell die Designprinzipien und umfasst insbesondere das Außendesign (Lackierung, Grafiken) und das Innendesign (Layout, Gestaltung, Zonierung, wesentliche Ausstattungselemente). Gegenstand der Ausschreibung sind Beratungsleistungen zur weiteren Begleitung der Designumsetzung und Bemusterung der vom EVU zu beschaffenden Schienenfahrzeuge.

Zeitplan

Veröffentlichung
21.08.26
Teilnahmefrist
21.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
Vertragslaufzeit
145 Tage
E-Mail
brugger@region-stuttgart.org
Telefon
0711 22759-946

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Nachweise in deutscher Sprache vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind. b) Eigenerklärung, in welcher der Bewerber bestätigt, nicht zu den in Art. 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, zu gehören. c) Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes).

  • Die Bewerber sollen möglichst die folgenden Nachweise in deutscher Sprache vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mind. einem Mitglied): Eigenerklärung über die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Gesamtumsätze sowie über die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Umsätze mit Leistungen, die mit dem ausgeschriebenen Auftragsgegenstand vergleichbar sind.

  • Die Bewerber sollen möglichst die folgenden Nachweise in deutscher Sprache vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mind. einem Mitglied)

    • Eigenerklärung, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung / Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit besteht
    • die Deckungssummen betragen für Einzelschadensfälle mindestens EUR 5.000.000,00 für Personenschäden, mindestens EUR 5.000.000,00 für Sachschäden und mindestens EUR 5.000.000,00 für Vermögensschäden jeweils 2-fach maximiert.
  • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mind. einem Mitglied): Angabe von maximal 5 Referenzen aus den letzten drei Jahren, die mit dem Projekt und den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, möglichst unter Angabe des genauen Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers nebst Ansprechperson, der Leistungsart und der Leistungszeiträume sowie eine Erläuterung, warum die Referenzen aus Sicht des Bewerbers mit diesem Projekt und den hier abgefragten Leistungen (s. Ziffer 5.1) vergleichbar sind. Der Auftraggeber wird, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, auch Referenzen berücksichtigen, die mehr als drei Jahre, jedoch nicht mehr als fünf Jahre zurückliegen.

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Vertragsentwurf37 KB16 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
Präsentation89 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB12 Seiten
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