Tischlerarbeiten im öffentlichen Bau umfassen Innentüren, Einbauten und Objekteinrichtungen für Schulen, Verwaltungen und Kliniken. Ausgeschrieben werden Türen und Zargen, Wand- und Deckenverkleidungen sowie feste Einbaumöbel. Als Bauleistung erfolgt die Vergabe nach VOB/A mit detailliertem Leistungsverzeichnis und Montagevorgaben.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Tischlerarbeiten-Vergaben veröffentlicht haben.
Lieferung und Einbau von Holztüren mit Anforderungen an Schall-, Brand- und Einbruchschutz in öffentlichen Gebäuden.
Feste Einbaumöbel, Theken und Schrankwände für Klassenräume, Ämter und Aufenthaltsbereiche.
Holzverkleidungen und Akustikelemente, etwa in Aulen, Sitzungssälen und Bibliotheken.
Fensterbänke, Trennwände und Sonderanfertigungen aus Holz und Holzwerkstoffen einschließlich Montage vor Ort.
Tischlerarbeiten umfassen den nichttragenden Innenausbau: Innentüren und Zargen, Einbaumöbel, Wand- und Deckenverkleidungen, Fensterbänke sowie fest eingebaute Theken und Empfangstresen. Öffentliche Auftraggeber vergeben diese Leistungen bei Neubau und Sanierung von Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäuden und Bibliotheken, häufig als eigenes Los innerhalb einer Hochbaumaßnahme. Je nach Auftragswert kommen die öffentliche Ausschreibung, die beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb oder unterhalb der Wertgrenzen die freihändige Vergabe zum Zug. Die Bekanntmachung läuft über die Vergabeplattformen der Länder, die Angebote basieren auf einem detaillierten Leistungsverzeichnis mit Positionen zu Maßen, Beschlägen und Oberflächen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach Prüfung der geforderten Nachweise.
Tischlerarbeiten sind Bauleistungen und werden nach VOB/A ausgeschrieben, technisch gilt die ATV DIN 18355 für Tischlerarbeiten, ergänzt um Normen zu Innentüren und zum Brandschutz einzelner Bauteile. Betriebe belegen ihre Eignung über die Eintragung in die Handwerksrolle, den Meisterbrief des Tischlerhandwerks, Referenzen vergleichbarer Ausbauprojekte, Angaben zum Fachpersonal und den Nachweis einer Betriebshaftpflicht. Die Präqualifikation nach dem PQ-VOB-Verzeichnis ersetzt viele Einzelnachweise und beschleunigt die Angebotsprüfung. Bei Aufträgen mit sichtbaren Oberflächen und individuellen Möbeln fließen neben dem Preis oft Materialqualität, Musterprüfung und Ausführungskonzept in die Wertung ein, während einfache Türenlose meist allein über den Preis entschieden werden.
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Meist geht es um Bau- und Objekttischlerei: Innentüren mit Zargen, feste Einbaumöbel, Verkleidungen und Sonderanfertigungen. Auftraggeber sind Schulträger, Kommunen, Hochschulen und Kliniken, oft im Rahmen von Neubau oder Sanierung.
Fachlich meinen beide dasselbe Handwerk, der Begriff ist regional geprägt. In Ausschreibungen steht Tischlerei oft für bauseitige Objektarbeiten wie Türen und Einbauten, Schreinerei häufiger für feineren Möbel- und Innenausbau.
Häufig gefordert sind Schallschutz-, Brandschutz- und Einbruchschutzklassen mit entsprechenden Prüfnachweisen, etwa T30 bei Brandschutztüren. Das Leistungsverzeichnis regelt Material, Oberfläche, Beschläge und Montage nach den anerkannten Regeln der Technik.
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Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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