Behörden, Kliniken, Schulen und Stadtwerke erneuern ihre Telefonanlagen und migrieren auf All-IP. Ausgeschrieben werden VoIP-Anlagen, die Anbindung von DECT und Mobilfunk sowie Wartung und Support. Für Systemhäuser entstehen Aufträge von der Erstinstallation bis zum langfristigen Betrieb der Kommunikationsinfrastruktur.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Telefonanlage-Vergaben veröffentlicht haben.
Moderne IP-Telefonie für Verwaltungen mit zentraler Vermittlung und Anbindung an Fachverfahren.
Ablösung klassischer ISDN-Anlagen und Umstellung auf IP-basierte Kommunikation.
Schnurlose Telefonie auf großen Liegenschaften sowie Einbindung mobiler Endgeräte.
Betrieb, Störungsbeseitigung und Erweiterung der Telefonanlage über mehrjährige Verträge.
Bei Telefonanlagen beschaffen öffentliche Auftraggeber moderne TK-Systeme, heute überwiegend als IP-Telefonie mit SIP-Anbindung, oft verbunden mit Endgeräten, Rufnummernportierung, Verkabelung und laufender Betreuung. Vergeben wird meist als kombinierte Liefer- und Dienstleistung, da neben der Hardware Einrichtung, Migration und Wartung gefragt sind. Oberhalb der Schwellenwerte kommt je nach Beratungsanteil die öffentliche Ausschreibung oder das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zum Einsatz, unterhalb die UVgO. Größere Verwaltungen bündeln mehrere Standorte oder schließen Rahmenvereinbarungen für Endgeräte und Erweiterungen. Nach der Bekanntmachung und der Angebotsphase, teils mit Teststellung, fällt der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot. Vertraglich strukturieren die EVB-IT Systemlieferung oder Kauf die Lieferung, Einrichtung und anschließende Pflege der Anlage.
Telefonanlagen werden als Liefer- und Dienstleistung nach VgV oberhalb und UVgO unterhalb der EU-Schwellenwerte vergeben. Bieter belegen ihre Eignung über Referenzen vergleichbarer TK-Installationen, die Herstellerautorisierung für die angebotenen Systeme, die Qualifikation der Techniker sowie eine ausreichende Haftpflicht. Gefordert werden regelmäßig Angaben zur Ausfallsicherheit und Notruffähigkeit, zur Anbindung an vorhandene Netze über SIP-Trunks sowie DSGVO-konforme Verarbeitung von Verbindungsdaten und ISO 27001 für den sicheren Betrieb. Service Level mit Reaktionszeiten für Störungen sind Teil der Wertung. Der Zuschlag erfolgt meist nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis aus Anschaffung, Betriebskosten und Servicequalität. Die EVB-IT regeln Abnahme der eingerichteten Anlage, Gewährleistung und die anschließende Pflege einschließlich Software-Updates der TK-Plattform.
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Klassische ISDN-Anschlüsse werden von den Netzbetreibern abgeschaltet. Die Umstellung auf All-IP senkt Betriebskosten, vereinfacht die Verwaltung und ermöglicht die Verbindung von Telefonie mit weiteren digitalen Anwendungen.
Oft ja, da moderne Telefonie über das Datennetz läuft. Ausschreibungen umfassen häufig Anlage, strukturierte Verkabelung, Netzwerktechnik und Sicherheit. Anbieter müssen ein tragfähiges Gesamtkonzept vorlegen.
Gefordert werden Ausfallsicherheit und Notruffähigkeit, Datenschutz und Verschlüsselung, Herstellerzertifizierungen, Referenzen im öffentlichen Bereich sowie definierte Reaktionszeiten im Servicevertrag.
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